Der Freundeskreis der Golfsenioren unterwegs auf seiner 32. Golfreise

Es muss nicht immer Wiesbaden, Bad Griesbach oder Hamburg sein. Während die Frühjahresreise 2019 den Freundeskreis der Golfsenioren noch für 4 Tage ins Frankenland führte, lag das Ziel der Herbstreise fast vor der Haustür unseres Golfclubs. Oh wie schön ist Niedersachsen. Um dieses auch auf den heimischen Golfplätzen zu erfahren, fuhr der Freundeskreis mit 11 Golfsenioren zu den Golfclubs „Thülsfelder Talsperre“, „Gut Brettberg Lohne“ und Artland bei Ankum.
Unser „Eventmanager“ Hans-Herbert Wickert hatte auch diese Reise perfekt geplant und vorbereitet. Wie immer wurde der erste Golfplatz bereits auf der Hinreise gespielt. Die ausgedruckten Scorekarten lagen zum Abschlag um 10.00 Uhr im Clubhaus bereit. Uns erwartete eine Natur-Golfanlage auf einem 86 ha großen Areal mitten im Erholungsgebiet „Thülsfelder Talsperre“. Auf sandigem gewelltem Geestboden lag dieser 18 Loch-Meisterschaftsplatz mit seinen einzigartigen Bahnen. Keine Bahn gleich der anderen. Hügel, Bäume, Wasser stellten eine sportliche und reizvolle Herausforderung für uns Golfer dar. Teiche an 12 Bahnen verlangten ein strategisches Spiel. Trick- und breakreiche Grüns erforderten golferische Höchstleistungen. Sieger des Tages waren Jogi Bauer mit 38 Nettopunkten (16 brutto) und Günter Wien mit 32 Nettopunkten (15 brutto). Jogi Bauer konnte auch noch mit einem Birdie glänzen.
Erschöpft, aber mit Vorfreude auf einen gemütlichen Abend wurde im Burghotel in Dinklage eingecheckt. Es wurde ein langer unterhaltsamer Abend mit vorzüglichen Speisen und Getränken. Die Diskussionsfreude nicht nur über das Golfen war an Vielfalt kaum zu übertreffen.
Nach einem guten Frühstück ging es am zweiten Tag zum nahe gelegenen Golfclub Gut Brettberg. Alte Eichen- und Buchenbestände, die aber bei geraden Schlägen kaum den Weg verstellten, vermittelten das Gefühl, einen gepflegten Golfplatz im Wald zu spielen. Was zunächst als leichte Bahn schien, erforderte aufgrund der zahlreichen Doglegs auch von Longhittern eine präzise Längenplanung. Eine sportliche Herausforderung für jede Spielstärke. Der leckere Kuchen bei Tee und Cappuccino war in dem schönen Golfrestaurant ein guter Abschluss nach der Runde. Tagessieger war mit 38 Nettopunkten (18 brutto) Günter Wien vor Jogi Bauer mit 28 Nettopunkten (12 brutto) und Lothar Hogreve (28 netto, 8 brutto). Ferdi Bücker hatte immerhin an diesem Golftag ein Birdie auf seiner Scorekarte. Zurück im Burghotel war eine Entspannung im Schwimmbad oder in der Sauna vonnöten. Am letzten Abend dieser 32. Golfreise unseres Freundeskreises war es nach der Siegerehrung unser Captain Wilhelm Niemeyer, der mit herzlichen und anerkennenden Worten die außergewöhnlich schöne, gelungene und harmonische Golfreise zu würdigen wusste. Besonderer Dank galt dem Organisator Hans-Herbert Wickert und dem Spielführer Jogi Bauer. Beide hatten stets das „Heft“ fest in der Hand.
Während uns der Wettergott an den beiden ersten Tagen stets gut gesonnen war, war am letzten Tag etwas Regen vorhergesagt. Wir gingen auch im edlen Artland Golfclub um 10.00 Uhr an den Abschlag. Der Golfplatz liegt im Naturschutzpark Wiehengebirge. Weites Gelände und demzufolge breite Fairways folgen den landschaftlichen Gegebenheiten. Teilweise gleicht der Platz einen „Links-Course“, da er durchsetzt ist mit vielen (Topf-)bunkern, die sich für einen Greenfee-Spieler kaum erahnen lassen. Geriet man in die „Bunkerlandschaft“ war ein Entkommen für den nicht so geübten Golfer äußerst schwierig. Bei vielen Bächen, Teichen und Biotopen blieb so mancher Golfball auf der Strecke. Sollte doch dieser Tag die Entscheidung um den Gesamtsieg unserer Tour bringen. Es wurde ein „Kopf an Kopf Rennen“. Erst bei der abschließenden Siegerehrung im noblen Golfrestaurant verkündete unser Spielführer und Mitfavorit Jogi Bauer die Entscheidung. Nettosieger des dritten Tages war Hans Isernhinke mit 36 Punkten (brutto 21) vor Jogi Bauer mit 33 Punkten (brutto 12).
Bruttosieger und damit Gesamtsieger der Tour war am Ende Günter Wien mit 44 Punkten vor Hans Insernhinke mit 43 und Jogi Bauer mit 40 Bruttopunkten. Den Nettosieg teilten sich Günter Wien und Jogi Bauer mit jeweils 99 Punkten vor Lothar Hogreve mit 89 Punkten. Die Erstplatzierten in der Gesamtwertung wurden mit den von Hans-Herbert Wickert besorgten Preisen geehrt. Auch der Lucky Looser ging nicht ohne Preis nach Hause.
Dass auch die Kultur und Geschichte der Region auf der Reise nicht zu kurz kam, zeigte sich auch am letzten Tag unserer Reise. Unser kenntnisreicher Captain Wilhelm Niemeyer wusste über die einst wohlhabende Landschaft „Artland“ Historisches und Interessantes zu berichten. So seien Standesunterschiede erkennbar gewesen zwischen den sog. „Zwei- und Vierspännern“ der Region.
Ein Ausblick auf die nächste Golfreise im Frühjahr 2020 durfte nicht fehlen. Anregungen und grobe Planungen wurden bereits diskutiert. Alle freuen sich auf die 33. Golfreise.